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Die Geschichtswerkstatt stellt sich vor ...

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Beschreibung der Gruppe

Wir sind eine SchülerInnen-Gruppe, die von unserem Lehrer, Herrn Stefan Ambrosius unterstützt wird. Der Name unserer Gruppe ist „Geschichtswerkstatt“.

Angefangen haben wir mit drei SchülerInnen und Herrn Ambrosius, die an die Opfer der Nazis in Bremen erinnern wollten. Als wir über unsere Pläne in der Schule erzählten, zeigten auch andere MitschülerInnen großes Interesse mitzumachen. Das ermutigte uns, in andere Geschichtskurse zu gehen, um noch mehr Geschichtsinteressierte für unsere Gruppe anzuwerben. Das hat gut geklappt und mittlerweile besteht die Gruppe aus 15 SchülerInnen - jahrgangsübergreifend, von der 11. bis zur 13. Klasse. Wir sind eine offene Arbeitsgruppe und nehmen immer wieder gerne neue Leute auf. Wir haben auch Schüler von außerhalb der Schule aufgenommen, weil wir stadtteiloffen wie unsere Schule sein wollten. So hat eine Schülerin aus der benachbarten Wilhelm-Wagenfeld Berufschule uns bei der Gestaltung von Plakaten geholfen, aber auch eine ehemalige Schülerin, die jetzt an der Universität Bremen studiert war bei den Aktionen dabei.

Alle unsere Gruppenmitglieder besuchen einen Geschichtsleistungskurs. Die Arbeit an dem Projekt wird zuhause gemacht. Für die meisten von uns bedeutet das zusätzliche Arbeit neben den Klausurvorbereitungen. Wir treffen uns regelmäßig einmal in der Woche in einem Raum in der Schule, um Probleme und Fortschritte zu besprechen, vor allem aber auch, um uns gegenseitig zu helfen. Wir verstehen uns untereinander sehr gut und die Arbeit ist kooperativ.

Wie bereits erwähnt, sind wir eine SchülerInnen-Gruppe, d.h. Herr Ambrosius unterstützt uns, gibt uns aber nichts an Inhalten oder Methoden vor. Er hilft uns bei organisatorischen und inhaltlichen Fragen, berät bei der Recherche und gibt auch Denkanstöße bei den regelmäßigen Treffen.

Allgemein lässt sich unsere Gruppe als sehr produktiv beschreiben, in der jeder gleiche Rechte hat, was die ganze Zeit unser gemeinsames Ziel war. Wir haben es erreicht. Unserer Gruppe ist es gelungen, über Entscheidungen so abzustimmen, dass alle zufrieden sind. Da es ein Hauptlernziel an unserer Oberstufe ist, im Team arbeiten zu lernen, konnten wir bei diesem Projekt unsere bereits erlernten Methoden gebrauchen, bzw. verfestigen. Die Zusammenarbeit macht allen viel Spaß.

Wir alle sind sehr erfreut gewesen über das Angebot, Besucher aus der Geburtstadt von Walerjan Wrobel bei ihrem Aufenthalt in Bremen begleiten zu können. Die Ausstellung „Stell dir vor…“ aus dem vergangen Jahr, die an Opfer der Nationalsozialisten erinnert, hatte dies initiiert. Dieser Erfolg hat uns als Gruppe animiert, weiter zu forschen und gemeinsam auch in Zukunft zusammenzuarbeiten. Weitere Ziele sind die jährliche „Nacht der Jugend“ im Rathaus zum 9. November, wo wir Ausstellungen zum Jahrestag der Reichspogromnacht in Bremen gestalten.
Tag der Talente 2009
Einladung zum 'Tag der Talente 2009' durch Bundesbildungsministerin Annette Schavan.

Dem Hass keine Chance


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Rundschreiben der Projektwerstatt Geschichte an der Universität Bremen:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Flurbereich unseres Instituts vor Turm E finden sie seit heute eine kleine Ausstellung mit einem Schüler-Projektergebnis.
Mit unserer DENKWERK-Initiative „Projektwerkstatt Geschichte“ fördern wir ja solche Schulprojekte des forschenden Lernens.
Eine Schülergruppe der Gesamtschul-Oberstufe Leibnizplatz hat zum 70. Jahrestag der „Reichspogromnacht“ über Bremer Opfer dieses Tages geforscht und präsentiert hier ihr Ergebnis auf 12 Ausstellungstafeln, die zuvor auch schon bei der letzten „Bremer Nacht der Jugend“ im November im Rathaus zu sehen waren.
Das Projekt wurde von der LA-Studierenden Silke Lohschelder aus unserem Projektwerkstatt-Kreis mitbetreut.
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Ich bitte um freundliche Beachtung.
Mit herzlichen Grüßen
Burkhard Sachse
Universität Bremen, FB.8
Institut für Geschichtswissenschaft
Fachdidaktik
www.burkhard-sachse.de
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Dem Hass keine Chance
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